Das Smartphone zu benutzen ist eher hypersozial als antisozial

Allgemein

Ein Grund gegen Smartphones in der Schule, den man immer mal wieder im Kollegenkreis hört, ist das vermeintliche Abschneiden der Nutzer_innen von der Außenwelt. Das Smartphone zu benutzen gilt als ein Weg sich selbst aus einem sozialen Kontext zu nehmen. Nach einer Studie von Professor Samuel Veissière ist die Kausalkette aber vielleicht genau umgekehrt. Das Smartphone wird gezückt, weil man sich nach mehr sozialen Kontakten sehnt.

„Professor Veissière, a cognitive anthropologist who studies the evolution of cognition and culture, explains that the desire to watch and monitor others—but also to be seen and monitored by others—runs deep in our evolutionary past. Humans evolved to be a uniquely social species and require constant input from others to seek a guide for culturally appropriate behavior. This is also a way for them to find meaning, goals, and a sense of identity.“

Mehr zur Studie findet man hier.

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