Datei-Ablage

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Anleitung / Bildung und Schule

Organisieren und Katalogisieren nervt! Nicht umsonst bieten uns Unternehmen wie Google Dienste für genau diese Dinge an. Wenn ich ein Foto aus dem Urlaub 2013 (oder war es 2014 ) suche, dann gehe ich nicht in meinen Fotoordner auf dem PC, sondern gehe in die Google Fotos App und tippe Italien ein.

Die #edupnx haben gefragt wie wir (Lehrer_innen) unsere Dateien auf dem Computer organisieren und hier ist meine Vorstellung einer idealen Ablage.

Das Grundprinzip jeder Dateiablage sollte zuallererst Backup early, Backup often sein! Sie kann noch so gut sein, wenn ein Datenfresser kommt haben wir alle ein Problem. Da ich ein fauler Mensch bin und manchmal am Telefon arbeite, schmeiße ich alles in die Cloud. So habe ich einen Teil meines Backups schon gemacht, immer und überall Zugriff auf meine Daten und eine Backup-Sorge weniger. Zusätzlich versuche ich einmal im Monat meine interne  Festplatte auf eine externe Festplatte zu spiegeln.

Meine Clouddienste der Wahl sind Dropbox und OneDrive. Dropbox vertraue ich die wirklich wichtigen Dinge an, weil ich die Versionierung sehr schätze. Dropbox speichert nämlich online die letzten x Versionen meiner Dokumente und man kann so ein Ups wieder Rückgängig machen. Mehrmals habe ich schon wichtige Dokumente überspeichert, da kann Dropbox wirklich Leben retten. Außerdem haben die meisten Referendare noch einen Dropbox Account, weil es durch Aktionen wie das Space Race kostenlosen Speicher gab und so teilen wir dort unsere Dateien miteinander. OneDrive ist schlecht und ergreifend bei meinem Office Abo dabei und die 1TB Speicher nutze ich deshalb einfach mit.

Aber wie speichere ich meine Sachen dort jetzt?

Ich habe mehrere Hauptordner. Scans, Unterricht (Mit den Unterordnern Klasse A, B und C), Zweites Staatsexamen und Material. In diesen Ordnern gilt:  je tiefer es in der Hierarchie geht, desto unordentlicher werden die Ordner. Die Ordnung in diesen Ordnern ist mir aber tatsächlich einfach egal. Die tiefsten Ordner brauche ich immer nur eine Woche lang und dann vielleicht irgendwann später mal wieder und dann schlägt meine Geheimwaffe zu: die Suche.

Ich habe in der Regel durchsuchbare PDF und Worddateien und wenn ich nach etwas suche, dann gehe ich in den Hauptordner und suche einfach. ¯\_(ツ)_/¯ Ich muss mir nicht merken, wo genau in Material die Dateien liegen. Ich verlasse mich darauf, dass ich sie beim Ablegen richtig benannt habe und, dass Windows den Inhalt indiziert hat. Wenn ich gestern noch mit der Datei gearbeitet habe kann ich auch einfach links unten im dem „Frag mich etwas“ Feld den Namen oder das Programm eingeben und ich bekomme Vorschläge dazu. Schneller kann ich mir die Arbeit nicht vorstellen. Dieses System funktioniert auch die Scans meiner sonstigen Unterlagen.

Falls ihr andere Ideen einer Dateiablage finden möchtet, dann findet ihr sie hier bei den Bildungpunks.

Quelle Header

itslearning Nachrichten bei Google Mail automatisch aus Spam holen

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Anleitung

Leider haben Google oder die anderen Gmail-Nutzer_innen beschlossen, dass Nachrichten von itslearning Spam sind. Ich habe lange Zeit versucht Google Mail immer und immer wieder beizubringen, dass sie das nicht sind. Mittlerweile ist mir das geklicke aber zu viel und das ständige raussuchen meiner Nachrichten aus dem Spamordner auch. Was tut der Nerd von Welt also?

Richtig! Man automatisiert das und so geht es:

Einstellungen aufrufen:

Neuen Filter erstellen.

Einen Wortfilter mit einem eindeutigen Merkmal erstellen, in meinem Fall ist es „[itslearning-Nachricht]“.

„Nie als Spam“ als Regel einstellen und auf Filter erstellen klicken.

Die gewonnene Zeit genießen. ☕

Feedbackbögen

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Anleitung / Bildung und Schule / Feedback

Das Halbjahr ist bei mir fast zu Ende und es beginnt die Bewertungszeit. Ich darf meine Schüler_innen bewerten und die Schüler_innen dürfen natürlich auch mir Feedback geben. Ich lerne nur, wenn ich Rückmeldungen zu meiner Arbeit bekomme. Im Referendariat bekomme ich das zwar auch von meinen Ausbilder_innen, aber die geben mir oft ein ganz anderes Feedback als meine Kleinen. 😉

Ich benutze zur Evaluation einen Bogen, den meine Frau während der Unizeit entwickelt hat. Ich passe den Bogen dann jedes Jahr an, bin also auch für Feedback offen. Es ist sogar erwünscht.

Mein Bogen ist zweigeteilt. Einmal gibt es Fragen, wo sich die Schüler_innen mit lachenden und traurigen Emoji verorten müssen. Dies gibt mir eine insgesamte Rückmeldung über zum Beispiel das Klima oder die Eigenwahrnehmung des Lernzuwachses. Im zweiten Teil gibt es drei Freitextfelder. Zum einen können die Schüler_innen die obige Verortung kurz erklären und zum anderen können sie eigene Themen setzen und Wünsche äußern.

Mit einer Din A4 Seite ist der Bogen nicht zu lang und in der Regel kann ich den Bogen in den ersten 5-10 Minuten mit den Kleinen schnell machen. Für mich ist es wichtig den Bogen am Anfang der Stunde zu machen, weil dann eine schlecht gelaufene Stunde das Feedback nicht beeinflussen kann. Einen schlechten Tag kann ich natürlich nie ausschließen. Wenn ich den Bogen als Hausaufgabe aufgeben würde, müsste ich dann im schlimmsten Fall allen hinterherrennen, da habe ich keine Lust drauf. Mir ist das Feedback wichtig genug, dass ich dafür Unterrichtszeit opfere. Online mache ich es deshalb (im Moment) nicht, weil ich nicht genau weiß ob alle Zugang haben und ich auch da eventuell wieder allen hinterherrennen müsste.

Falls ihr den Bogen möchtet, ladet ihn euch einfach runter. No strings attached.

Feedbackbogen

[Lesetipp] Filme, deren Kosum und der Einfluss auf die Geschichtswahrnehmung

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Bildung und Schule / Geschichte / Link

In der aktuellen Apuz (Aus Politik und Zeitgeschichte) ist ein spannender Artikel, der die mediale Geschichtsvermittlung hinterfragt. Es geht um Parahistorizität. Die Frage ist wie Filme wirken und wie Filme die Geschichtswahrnehmung verändern? Können zum Beispiel die Zuschauer zwischen Film und Wirklichkeit oder zwischen Schauspieler_in und dargestellter Person unterscheiden?

Ich packe euch mal ein paar Teaser-Zitate hier rein. Ich finde der Artikel lohnt sich sehr.

„Was bedeutet es für aktuelle und künftige „Geschichtsbilder“, wenn solche Filmbilder die Gedächtnisbilder überlagern, ja, sie ausbeuten und sogar usurpieren?“

„Der Referenzhorizont der Fernsehrezeption ist also nicht mehr das begrenzte, heimische Wohnzimmer, sondern der entgrenzte und häufig anonyme digitale Raum. Dort tauschen sich die User in Blogs und Foren darüber aus, wie sie sich all die Medienofferten, mithin die Fernsehfilme und Computerspiele, aneignen, wie sie deren Botschaften mit Bedeutungen aufladen und in das eigene Geschichts-, Gegenwarts- und Weltverständnis einbauen. Mediennutzer haben heute Möglichkeiten, sich wie nie zuvor an der gesellschaftlichen Produktion von Geschichte aktiv zu beteiligen – allerdings verfügen wir derzeit über keinerlei Konzepte und Visionen, wie wir diese User auf dem Weg zum „homo historicus“ begleiten können. So gilt es unter anderem zu überprüfen, ob die parahistorischen Formate mitsamt ihren crossmedialen Angeboten bei den Zuschauern in besonderem Maße das Gefühl hervorrufen, unmittelbar am Geschehen beteiligt zu sein, und ob ein solches Involvement dann besonders nachhaltige „Wirkungen“ zeitigt.“

„Sind die Zuschauer wirklich in der Lage, kognitiv und emotional zwischen dem beliebten Filmstar mitsamt seiner Biographie und Filmographie und den differenzierten, vielfach sogar höchst ambivalenten historischen Personen zu unterscheiden?“

Satjukow, Silke & Rainer Gries (2016): Hybride Geschichte und Para-Historie. Geschichtsaneignung im 21. Jahrhundert, in: Aus Politik und Zeitgeschichte (51|2016)

Excel Notenskala (Lernkontrollen)

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Automatisierung / Bildung und Schule

Als neue Lehrkraft im Vorbereitungsdienst habe ich schnell ein paar Dinge gelernt. Punkte 1 betrifft Automatisierung. Wir haben so viele Aufgaben, die immer und immer wieder Zeit fressen und die man nicht jedes Mal wieder neu machen sollte. In den folgenden Wochen möchte ich speziell aus diesem Bereich ein paar Tools und Ideen mit euch teilen. Kritik und Änderungsvorschläge sind erwünscht. 😉

Eine meiner ersten Erkenntnisse war, dass ich mir nicht jedes Mal händisch den Schnitt und die Gewichtung der Berechnungseinheiten ausrechnen will. Ich hab mir also eine Exceltabelle „gebaut“, die nicht schön ist, aber genau das tut.

Was kann die Tabelle:

  • Man kann die zu erreichenden Berechnungseinheiten eingeben und die Tabelle rechnet aus wie viele BE die Schüler_innen für die einzelnen Noten erreichen müssen
  • Die Tabelle teilt mit wie viele Lernkontrollen man korrigiert hat
  • Der Schnitt wird ausgerechnet
  • Es wird angezeigt wie viele Schüler_innen schlechter als Note 4 geschrieben haben

Die Tabelle wird sich sicherlich noch einige Male leicht oder ganz verändern. Ich aktualisiere dann diesen Beitrag. Die Prozentwerte sind die aus der hessischen OAVO.

Notenskala Lernkontrolle

Für Klausuren habe ich eine eigene Tabelle. Da arbeite ich im Moment mit Noten für die Aufgabenbereiche und nicht mit BE. Die Tabelle folgt in einem weiteren Post, weil ich noch an der Feinabstimmung arbeite. 😉

Bring your own device

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Bildung und Schule

Manche Dinge lernt man ja erst durch Erfahrung. Ich bin jetzt seit einigen Monaten Referendar an einer Medienschule. Wir haben überall Smartboards und Rechner. Ich bin also in einer extrem privilegierten Situation, verglichen mit vielen anderen Kolleg_innen.

Bevor ich an der Schule angekommen bin, war ich immer Gegner des „bring your own device“-Ansatzes. Ich dachte immer, dass es leichter ist wenn alle Beteiligten das gleiche Gerät und die gleiche Infrastruktur benutzen. Es gib weniger Probleme für die Kolleg_innen, die Admins und vor allem die Schüler_innen. Ich sitze hier heute vor meinem kaputten USB-Stick. Für mich das Sinnbild für alles was falsch läuft am nicht-byod-Ansatz.

Unsere Smartboards haben angeschlossene Rechner, die auch in der Regel funktionieren. Die Smartboardrechner werden beim Runterfahren komplett gelöscht und auf 0 gesetzt. Es werden also alle Lesezeichen in den Browsern, alle Daten, jeder neue Gerätetreiber, alles wird gelöscht. Ich muss also bei jedem Neustart meinen 32GB Stick neu einlernen, selbiges gilt für meinen Logitech Presenter. Windows 7 braucht dann also erstmal, bis ich es verwenden kann. USB-Stick wird gescannt, Logitec Presenter wird eingerichtet. Anschließend wollen Chrome oder Firefox erstmal die Datenschutzklauseln abgenickt sehen und manchmal fährt der Computer im Hintergrund noch Updates und Stuff. Sprich er ist langsam und es braucht alles erstmal.

Eigentlich sind die einzelnen Punkte nicht Schlimm, aber die Masse macht es. Was bedeutet das für mich als Lehrkraft im Alltag? Ich verliere, wenn ich mit dem Smartboard in den Unterricht einsteige jedes Mal bis zu 10 Minuten. Jetzt habe ich keine 10 Minuten jede Stunde, ich habe nicht mal 5 Minuten jede Stunde. Wenn man sich das mal kurz ausrechnet, dann kommt da ganz gut was an Zeit zusammen. Bei einem halben Jahr Politikunterricht mit zwei Wochenstunden sind das bei 26 Wochen 260 Minuten (4,3 Stunden) die weg sind. 520 (8,67 Stunden), wenn ich zwei Einzelstunden die Woche habe. Ich habe im Moment fünf Mal die Woche eine Doppelstunde. Das entspricht 21,5h im Halbjahr, die ich an das Smartboard verliere. Das ist fast ein ganzer Tag.

Alternativ kann ich natürlich in der Pause kommen und da alles machen. Ich möchte aber nicht auf die Pause verzichten müssen. Ich muss auch mal pinkeln, will im Lehrerzimmer schwätzen oder was essen. Angesehen davon, dass noch kopiert werden muss und Aufsicht auf dem Plan steht.

Wenn ich meinen eigenen PC / Mac mitbringe, dann fällt all das weg. Ich muss nur das Kabel reinstecken, kurz warten bis Beamer und Betriebssystem sich vertragen und gut ist. Im Alltag ist BYOD für mich ein Dealbreaker und ich werde das ab sofort immer machen. Auch, wenn das für mich entweder einen 59€ teurer Apple Adapter bedeutet oder 1,4kg mehr Gewicht in der Tasche, weil ich den Laptop mitnehmen muss.

#EdchatDE Fragen zum summerspecial 139

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Bildung und Schule / Hauspost

Hallo ihr Lieben,

der gute @jnwbr und ich leiten heute das #EDchatDE summerspecial 139. Hier gibt es als quick and dirty Post die Fragen für heute Abend.

Das Thema wird „Gute Vorsätze für’s neue Schuljahr“ sein.

F1: Gesund leben wollen, doch am 5. Januar wird das Pizzataxi gerufen. Sind gute Vorsätze überhaupt sinnvoll? #EDchatDE

F2: Wieviel Vorsätze sollte man sich vornehmen? || Wieviel Vorsätze habt ihr euch vorgenommen? #EDchatDE (mod2)

F3: Diese Dinge sind schon gut gelaufen. Davon wünsche ich mir mehr: #EDchatDE

F4: Das stört mich. Das will ich besser machen: #EDchatDE

F5: Antworte auf 3 Tweets unterschiedlicher Teilgeberinnen a) zustimmend b) kritisch c) provozierend! #EDchatDE

F6: YouTube, Snapchat, PokemonGo. So nutze ich die Möglichkeiten im kommenden Schuljahr. Sollte ich wirklich? #EDchatde

F7: Veränderungen im #EdChatDE? Welche guten Vorsäte sollte sich dein liebster Twitter-Chat nehmen? #EDchatDE

F8: Welche Anregungen, Fragen hast du sonst noch zum Thema „Thema des Chats?“ #EDchatDE

F9: Aktuelle Tipps für die Feriengestaltung #EDchatDE

Eine Anleitung zum #EDchatDE findest du hier.

Viel Spaß heute Abend. Ich freue mich auf euch alle.

What’s in my bag?

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Bildung und Schule
Meine Tasche

Technik-, Foto- und Videoblogger machen gerne diese kurzen Beiträge über den Inhalt ihrer Taschen und da dachte ich mir so:

Warum machen Lehrer_innen das eigentlich nie?

Ich fange einfach mal an und ihr macht einfach alle mit.

Ich bin gerade in Hessen mit dem Einführungssemester fertig. Das bedeutet, dass ich mit dieser Tache und deren Inhalt noch keinen eigenverantwortlichen Unterricht halten muss/darf. Ich halte zwar schon Unterricht, aber immer mit einer Doppelsteckung. Meine Tasche wird sich also wahrscheinlich noch sehr wandeln, aber das macht ja nichts. Ich kann ja einfach jedes halbe Jahr ein neues „What’s in my bag?“ posten.

Im Moment versuche ich mit leichtem Gepäck zu reisen und hab deshalb nur eine kleine Tasche dabei. So limitiere ich mich selbst.

Ihr seht auf dem Foto.

  • 2 Whiteboard Marker (Wir haben keine Tafeln mehr.)
  • 3 Folienstifte (OVP haben wir noch ein paar.)
  • Meinen Füller. Ich liebe Füller.
  • Einen Ersatzkugelschreiber, falls der Füller mal den Geist aufgeben sollte.
  • Mein Leuchtturm Notizheft. Manchmal kann ich das iPad nicht benutzen, fotografiere die Notizen ab und lade sie ins Wiki hoch.
  • Mein iPad Air 1 mit einem ZAGG Folio. Arbeitsgerät Nummer 1.
  • Thermosbecher, für die Koffeinversorgung
  • Eine zerknäulte Wasserflasche.
  • Quick Charge Ladegerät für mein Nexus 5X, weil ich es leider einfach brauche
  • Logitech Presenter R400. Für Lehrervorträge und als Laserpointer
  • Ein paar Medis für den Notfall.
  • Meine Dicota Code Messenger Tasche
  • Mein Taschenmesser. Da ist alles dran, sogar ein Bithalter und Bits. Ich repariere damit alles. Wirklich alles.
  • Eine rote Mappe für alle zu scannenden Unterlagen, die man so in Seminaren und in der Schule bekommt.
  • Feuerzeug, man weiß ja nie wann man ein Feuer legen muss
  • Zwei Batterien, falls die Maus oder die Tastatur des Smartboards mal keinen Saft mehr hat.
  • Einen USB-Stick als Ersatz, man weiß ja nie.
  • Taschentücher, für Allergiker unverzichtbar.

Jetzt seid ihr dran. Was ist in eurer Tasche?