Feedbackbögen

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Anleitung / Bildung und Schule / Feedback

Das Halbjahr ist bei mir fast zu Ende und es beginnt die Bewertungszeit. Ich darf meine Schüler_innen bewerten und die Schüler_innen dürfen natürlich auch mir Feedback geben. Ich lerne nur, wenn ich Rückmeldungen zu meiner Arbeit bekomme. Im Referendariat bekomme ich das zwar auch von meinen Ausbilder_innen, aber die geben mir oft ein ganz anderes Feedback als meine Kleinen. 😉

Ich benutze zur Evaluation einen Bogen, den meine Frau während der Unizeit entwickelt hat. Ich passe den Bogen dann jedes Jahr an, bin also auch für Feedback offen. Es ist sogar erwünscht.

Mein Bogen ist zweigeteilt. Einmal gibt es Fragen, wo sich die Schüler_innen mit lachenden und traurigen Emoji verorten müssen. Dies gibt mir eine insgesamte Rückmeldung über zum Beispiel das Klima oder die Eigenwahrnehmung des Lernzuwachses. Im zweiten Teil gibt es drei Freitextfelder. Zum einen können die Schüler_innen die obige Verortung kurz erklären und zum anderen können sie eigene Themen setzen und Wünsche äußern.

Mit einer Din A4 Seite ist der Bogen nicht zu lang und in der Regel kann ich den Bogen in den ersten 5-10 Minuten mit den Kleinen schnell machen. Für mich ist es wichtig den Bogen am Anfang der Stunde zu machen, weil dann eine schlecht gelaufene Stunde das Feedback nicht beeinflussen kann. Einen schlechten Tag kann ich natürlich nie ausschließen. Wenn ich den Bogen als Hausaufgabe aufgeben würde, müsste ich dann im schlimmsten Fall allen hinterherrennen, da habe ich keine Lust drauf. Mir ist das Feedback wichtig genug, dass ich dafür Unterrichtszeit opfere. Online mache ich es deshalb (im Moment) nicht, weil ich nicht genau weiß ob alle Zugang haben und ich auch da eventuell wieder allen hinterherrennen müsste.

Falls ihr den Bogen möchtet, ladet ihn euch einfach runter. No strings attached.

Feedbackbogen

[Lesetipp] Filme, deren Kosum und der Einfluss auf die Geschichtswahrnehmung

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Bildung und Schule / Geschichte / Link

In der aktuellen Apuz (Aus Politik und Zeitgeschichte) ist ein spannender Artikel, der die mediale Geschichtsvermittlung hinterfragt. Es geht um Parahistorizität. Die Frage ist wie Filme wirken und wie Filme die Geschichtswahrnehmung verändern? Können zum Beispiel die Zuschauer zwischen Film und Wirklichkeit oder zwischen Schauspieler_in und dargestellter Person unterscheiden?

Ich packe euch mal ein paar Teaser-Zitate hier rein. Ich finde der Artikel lohnt sich sehr.

„Was bedeutet es für aktuelle und künftige „Geschichtsbilder“, wenn solche Filmbilder die Gedächtnisbilder überlagern, ja, sie ausbeuten und sogar usurpieren?“

„Der Referenzhorizont der Fernsehrezeption ist also nicht mehr das begrenzte, heimische Wohnzimmer, sondern der entgrenzte und häufig anonyme digitale Raum. Dort tauschen sich die User in Blogs und Foren darüber aus, wie sie sich all die Medienofferten, mithin die Fernsehfilme und Computerspiele, aneignen, wie sie deren Botschaften mit Bedeutungen aufladen und in das eigene Geschichts-, Gegenwarts- und Weltverständnis einbauen. Mediennutzer haben heute Möglichkeiten, sich wie nie zuvor an der gesellschaftlichen Produktion von Geschichte aktiv zu beteiligen – allerdings verfügen wir derzeit über keinerlei Konzepte und Visionen, wie wir diese User auf dem Weg zum „homo historicus“ begleiten können. So gilt es unter anderem zu überprüfen, ob die parahistorischen Formate mitsamt ihren crossmedialen Angeboten bei den Zuschauern in besonderem Maße das Gefühl hervorrufen, unmittelbar am Geschehen beteiligt zu sein, und ob ein solches Involvement dann besonders nachhaltige „Wirkungen“ zeitigt.“

„Sind die Zuschauer wirklich in der Lage, kognitiv und emotional zwischen dem beliebten Filmstar mitsamt seiner Biographie und Filmographie und den differenzierten, vielfach sogar höchst ambivalenten historischen Personen zu unterscheiden?“

Satjukow, Silke & Rainer Gries (2016): Hybride Geschichte und Para-Historie. Geschichtsaneignung im 21. Jahrhundert, in: Aus Politik und Zeitgeschichte (51|2016)

Excel Notenskala (Lernkontrollen)

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Automatisierung / Bildung und Schule

Als neue Lehrkraft im Vorbereitungsdienst habe ich schnell ein paar Dinge gelernt. Punkte 1 betrifft Automatisierung. Wir haben so viele Aufgaben, die immer und immer wieder Zeit fressen und die man nicht jedes Mal wieder neu machen sollte. In den folgenden Wochen möchte ich speziell aus diesem Bereich ein paar Tools und Ideen mit euch teilen. Kritik und Änderungsvorschläge sind erwünscht. 😉

Eine meiner ersten Erkenntnisse war, dass ich mir nicht jedes Mal händisch den Schnitt und die Gewichtung der Berechnungseinheiten ausrechnen will. Ich hab mir also eine Exceltabelle „gebaut“, die nicht schön ist, aber genau das tut.

Was kann die Tabelle:

  • Man kann die zu erreichenden Berechnungseinheiten eingeben und die Tabelle rechnet aus wie viele BE die Schüler_innen für die einzelnen Noten erreichen müssen
  • Die Tabelle teilt mit wie viele Lernkontrollen man korrigiert hat
  • Der Schnitt wird ausgerechnet
  • Es wird angezeigt wie viele Schüler_innen schlechter als Note 4 geschrieben haben

Die Tabelle wird sich sicherlich noch einige Male leicht oder ganz verändern. Ich aktualisiere dann diesen Beitrag. Die Prozentwerte sind die aus der hessischen OAVO.

Notenskala Lernkontrolle

Für Klausuren habe ich eine eigene Tabelle. Da arbeite ich im Moment mit Noten für die Aufgabenbereiche und nicht mit BE. Die Tabelle folgt in einem weiteren Post, weil ich noch an der Feinabstimmung arbeite. 😉

Bring your own device

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Bildung und Schule

Manche Dinge lernt man ja erst durch Erfahrung. Ich bin jetzt seit einigen Monaten Referendar an einer Medienschule. Wir haben überall Smartboards und Rechner. Ich bin also in einer extrem privilegierten Situation, verglichen mit vielen anderen Kolleg_innen.

Bevor ich an der Schule angekommen bin, war ich immer Gegner des „bring your own device“-Ansatzes. Ich dachte immer, dass es leichter ist wenn alle Beteiligten das gleiche Gerät und die gleiche Infrastruktur benutzen. Es gib weniger Probleme für die Kolleg_innen, die Admins und vor allem die Schüler_innen. Ich sitze hier heute vor meinem kaputten USB-Stick. Für mich das Sinnbild für alles was falsch läuft am nicht-byod-Ansatz.

Unsere Smartboards haben angeschlossene Rechner, die auch in der Regel funktionieren. Die Smartboardrechner werden beim Runterfahren komplett gelöscht und auf 0 gesetzt. Es werden also alle Lesezeichen in den Browsern, alle Daten, jeder neue Gerätetreiber, alles wird gelöscht. Ich muss also bei jedem Neustart meinen 32GB Stick neu einlernen, selbiges gilt für meinen Logitech Presenter. Windows 7 braucht dann also erstmal, bis ich es verwenden kann. USB-Stick wird gescannt, Logitec Presenter wird eingerichtet. Anschließend wollen Chrome oder Firefox erstmal die Datenschutzklauseln abgenickt sehen und manchmal fährt der Computer im Hintergrund noch Updates und Stuff. Sprich er ist langsam und es braucht alles erstmal.

Eigentlich sind die einzelnen Punkte nicht Schlimm, aber die Masse macht es. Was bedeutet das für mich als Lehrkraft im Alltag? Ich verliere, wenn ich mit dem Smartboard in den Unterricht einsteige jedes Mal bis zu 10 Minuten. Jetzt habe ich keine 10 Minuten jede Stunde, ich habe nicht mal 5 Minuten jede Stunde. Wenn man sich das mal kurz ausrechnet, dann kommt da ganz gut was an Zeit zusammen. Bei einem halben Jahr Politikunterricht mit zwei Wochenstunden sind das bei 26 Wochen 260 Minuten (4,3 Stunden) die weg sind. 520 (8,67 Stunden), wenn ich zwei Einzelstunden die Woche habe. Ich habe im Moment fünf Mal die Woche eine Doppelstunde. Das entspricht 21,5h im Halbjahr, die ich an das Smartboard verliere. Das ist fast ein ganzer Tag.

Alternativ kann ich natürlich in der Pause kommen und da alles machen. Ich möchte aber nicht auf die Pause verzichten müssen. Ich muss auch mal pinkeln, will im Lehrerzimmer schwätzen oder was essen. Angesehen davon, dass noch kopiert werden muss und Aufsicht auf dem Plan steht.

Wenn ich meinen eigenen PC / Mac mitbringe, dann fällt all das weg. Ich muss nur das Kabel reinstecken, kurz warten bis Beamer und Betriebssystem sich vertragen und gut ist. Im Alltag ist BYOD für mich ein Dealbreaker und ich werde das ab sofort immer machen. Auch, wenn das für mich entweder einen 59€ teurer Apple Adapter bedeutet oder 1,4kg mehr Gewicht in der Tasche, weil ich den Laptop mitnehmen muss.

#EdchatDE Fragen zum summerspecial 139

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Bildung und Schule / Hauspost

Hallo ihr Lieben,

der gute @jnwbr und ich leiten heute das #EDchatDE summerspecial 139. Hier gibt es als quick and dirty Post die Fragen für heute Abend.

Das Thema wird „Gute Vorsätze für’s neue Schuljahr“ sein.

F1: Gesund leben wollen, doch am 5. Januar wird das Pizzataxi gerufen. Sind gute Vorsätze überhaupt sinnvoll? #EDchatDE

F2: Wieviel Vorsätze sollte man sich vornehmen? || Wieviel Vorsätze habt ihr euch vorgenommen? #EDchatDE (mod2)

F3: Diese Dinge sind schon gut gelaufen. Davon wünsche ich mir mehr: #EDchatDE

F4: Das stört mich. Das will ich besser machen: #EDchatDE

F5: Antworte auf 3 Tweets unterschiedlicher Teilgeberinnen a) zustimmend b) kritisch c) provozierend! #EDchatDE

F6: YouTube, Snapchat, PokemonGo. So nutze ich die Möglichkeiten im kommenden Schuljahr. Sollte ich wirklich? #EDchatde

F7: Veränderungen im #EdChatDE? Welche guten Vorsäte sollte sich dein liebster Twitter-Chat nehmen? #EDchatDE

F8: Welche Anregungen, Fragen hast du sonst noch zum Thema „Thema des Chats?“ #EDchatDE

F9: Aktuelle Tipps für die Feriengestaltung #EDchatDE

Eine Anleitung zum #EDchatDE findest du hier.

Viel Spaß heute Abend. Ich freue mich auf euch alle.

What’s in my bag?

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Bildung und Schule
Meine Tasche

Technik-, Foto- und Videoblogger machen gerne diese kurzen Beiträge über den Inhalt ihrer Taschen und da dachte ich mir so:

Warum machen Lehrer_innen das eigentlich nie?

Ich fange einfach mal an und ihr macht einfach alle mit.

Ich bin gerade in Hessen mit dem Einführungssemester fertig. Das bedeutet, dass ich mit dieser Tache und deren Inhalt noch keinen eigenverantwortlichen Unterricht halten muss/darf. Ich halte zwar schon Unterricht, aber immer mit einer Doppelsteckung. Meine Tasche wird sich also wahrscheinlich noch sehr wandeln, aber das macht ja nichts. Ich kann ja einfach jedes halbe Jahr ein neues „What’s in my bag?“ posten.

Im Moment versuche ich mit leichtem Gepäck zu reisen und hab deshalb nur eine kleine Tasche dabei. So limitiere ich mich selbst.

Ihr seht auf dem Foto.

  • 2 Whiteboard Marker (Wir haben keine Tafeln mehr.)
  • 3 Folienstifte (OVP haben wir noch ein paar.)
  • Meinen Füller. Ich liebe Füller.
  • Einen Ersatzkugelschreiber, falls der Füller mal den Geist aufgeben sollte.
  • Mein Leuchtturm Notizheft. Manchmal kann ich das iPad nicht benutzen, fotografiere die Notizen ab und lade sie ins Wiki hoch.
  • Mein iPad Air 1 mit einem ZAGG Folio. Arbeitsgerät Nummer 1.
  • Thermosbecher, für die Koffeinversorgung
  • Eine zerknäulte Wasserflasche.
  • Quick Charge Ladegerät für mein Nexus 5X, weil ich es leider einfach brauche
  • Logitech Presenter R400. Für Lehrervorträge und als Laserpointer
  • Ein paar Medis für den Notfall.
  • Meine Dicota Code Messenger Tasche
  • Mein Taschenmesser. Da ist alles dran, sogar ein Bithalter und Bits. Ich repariere damit alles. Wirklich alles.
  • Eine rote Mappe für alle zu scannenden Unterlagen, die man so in Seminaren und in der Schule bekommt.
  • Feuerzeug, man weiß ja nie wann man ein Feuer legen muss
  • Zwei Batterien, falls die Maus oder die Tastatur des Smartboards mal keinen Saft mehr hat.
  • Einen USB-Stick als Ersatz, man weiß ja nie.
  • Taschentücher, für Allergiker unverzichtbar.

Jetzt seid ihr dran. Was ist in eurer Tasche?

Reihenplanung Medien in PoWi

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Allgemein

In Hessen steht als Politiklehrer Medienbildung mit auf meiner Aufgabenliste. Im Lehrplan spiegelt sich das an zwei Stellen wider, nämlich in der 7. und in der 9. Klasse. Hier beschäftigt man sich dann mit „Medien“ und während viele wichtige und zeitlose Themen im Lehrplan stehen, ist er an anderer Stelle antiquarisch.

Ein Beispiel:

CD ROM

CDs? Ich habe seit Jahren kein CD-Laufwerk mehr im PC!

Jetzt ist der Lehrplan zum Glück bald sowieso nicht mehr bindend und die Curricula und der Wandel hin zum kompetenzorientierten Unterricht erlaubt mir wesentlich stärker die Themen zu wählen, an denen ich die Schüler_innen zu denken Wesen erziehen kann.

In meinem Fachdidaktikseminar am Studienseminar haben wir dieses Semester eine grobe Reihe planen müssen. Ganz trocken, ohne die ganz tiefen Inhalte und ohne Material. Wir müssen lernen logische und zielgerichtete Reihen zu planen. Sie muss eine Frage beinhalten, ein Problem aufwerfen und so Sachen. 😉

Ich möchte hier meine grobe Reihe mit euch teilen. Die grobe und noch nicht perfekt formulierte Frage der Reihe ist: Können wir Medien vertrauen? Das Feedback des Ausbilders war gut und so traue ich mich sie in die Welt zu geben. Habt viel Spaß mit ihr, kritisiert sie, teilt sie oder benutzt sie. Ganz unten könnt ihr sie auch als pdf runterladen.

 

Nr. Problem der Stunde Phase Beschreibung Kompetenz
1

2

Nutzungsverhalten Problem Es wird das Nutzungsverhalten des Internets und die Informationsquellen der Schüler_innen diagnostiziert. Dazu kommen Selbstdiagnosebögen und Gruppenmethoden, wie das Standiogram, zum Einsatz. Anschließend werden die Ergebnisse mit den Studienergebnissen von JIM und KIM verglichen. Analysekompetenz
3

4

Vertrauen in die Medien Problem Den Schüler_innen wird eine Falschmeldung gezeigt, die sich im Internet sehr verbreitet hat. Anschließend führen sie selbst fact checks zu vorgegebenen Meldungen verschiedener Medien und Influencer im Netz durch. Sie sollen ein Gespür dafür entwickeln, dass Informationen nicht ungeprüft aufgenommen werden dürfen, vor allem, wenn sie auf einem Sozialen Netzwerk gepostet werden.

 

Analyse- und Handlungskompetenz
5

6

Fiterblasen und Gatekeeper Ursache Den Schüler_innen wird ein Video gezeigt, dass den Facebook Algorithmus beschreibt. Die Schüler_innen wird vor Augen geführt, dass Gatekeeper eine Vorauswahl der Informationen treffen und, dass dies oft automatisiert passiert. Die Frage „Welche Auswirkungen hat das auf die Informationsbeschaffung und die Leser_innen?“ wird anschließend diskutiert.

 

Analyse- und Urteilskompetenz
7

8

Geschäftsmodelle von Medien Ursache Die Schüler_innen sammeln zu Beginn der Stunde an der Tafel, wie sie glauben, dass sich Medien insgesamt finanzieren.

Anhand von Texten arbeiten die Schüler_innen die Finanzierungsmöglichkeiten für Print und Onlinemedien aus.

In Gruppen beschäftigen sich die Schüler_innen dann anhand von Heftig.co und Buzzfeed mit Clickbait Überschriften und dem Zusammenhang von Werbekunden und Redaktion in Print und Bildmedien. Sie müssen diese Informationen in Zusammenhang mit den Finanzierungsmodellen stellen. Sie erfassen so, welche Gefahren für sie als Konsument_innen verschiedene Geschäftsmodell bringen.

 

Analysekompetenz
9

10

Bilder Lügen (Machart) Ursache Die Schüler_innen werden mit einem Kriegsfoto konfrontiert. Dieses wurde im Internet mit diversen Unterschriften, in sehr verschiedenen Kontexten benutzt. Hier wird an die Stunden 3+4 angeknüpft und dann um den Faktor der Machart von Videos erweitert. Die Schüler_innen vergleichen ein Video von LeFloid mit einem Video der Tagesschau, ein Video von DagiBee mit einem Video von Taff.

 

Analysekompetenz
11

12

Was dürfen Medien? Lösung? Die Schüler_innen werden mit dem Bild des toten Kind am Strand konfrontiert. Die Schüler_innen sollen selbst eine Art Pressekodex aufstellen. Dieser kann dann mit den Selbstverpflichtungen von Reporter ohne Grenzen oder ähnlichem verglichen werden.

 

Medienethik wird als Lösungskonzept für viele Probleme vorgestellt und unter den bisher bearbeiteten Schranken diskutiert. Die Frage „Kann es Medienethik geben, in einer Welt, die so schnelllebig ist, die so sehr von Klicks abhängig ist?“ wird anschließend diskutiert.

Analyse- und Handlungskompetenz
13

14

Digitale Selbstverteidigung Lösung? Die Schüler_innen beschäftigen sich mit technischen Möglichkeiten gegen die bisher besprochenen Probleme vorzugehen. Welches Kosten-Nutzen-Verhältnis ergibt sich dadurch für sie? Welche Folgen haben zum Beispiel AdBlocker für Kunden und Werbeindustrie. Handlungskompetenz, Urteilskompetenz

Reihenplanung Medien

Headerbild (Matt Popovich)

Das perfekte Arbeitsblatt

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Bildung und Schule

5 Wochen dauert mein Referendariat jetzt und ich habe das Glück, dass ich schon regelmäßig Unterricht halten darf. Ich lerne so unglaublich viel und möchte jetzt so peu a peu immer mal wieder meine Erkenntnisse mit euch teilen. Heute wird es um das perfekte Arbeitsblatt gehen. Ein schlechtes Arbeitsblatt kann soviel Unterricht kaputt machen. Arbeitsblätter gehören aber definitiv in den Bereich der Dinge, die man erst mit der Zeit lernt. Wenn ihr also Widersprechen möchtet oder Sachen anders handhabt: Schreibt einen Kommentar.

Einheitlichkeit

Arbeitsblätter einer Lehrkraft sollten immer gleich oder zumindest ähnlich aussehen. So erkennen die Schüler_innen gleich um welches Fach es geht. Im Unterricht ist das eventuell noch gar nicht so wichtig, aber wenn es dann an die Zettelwirtschaft zu Hause geht, dann ist das manchmal sehr wichtig. In diesem Zusammenhang habe ich mir auch angewöhnt die Arbeitsblätter zu Benennen.

Zur Einheitlichkeit gehört natürlich auch der Aufbau und die verwendeten Symbole.

  • Quellen werden immer umrandet
  • Merksätze werden speziell markiert
  • Die Schrift muss ausreichend groß sein
  • Björn Nölte hat da auch eine sehr coole Sammlung an Icons für (digitale) Arbeitsblätter verfasst

Arbeitsblätter brauchen einen Namen

Die Schüler_innen wissen so immer schon worum es geht und die Lehrkraft kommt beim Verteilen verschiedener Arbeitsblätter auch weniger durcheinander. Vor allem bei Gruppenpuzzeln oder wenn man mit vielen Arbeitsblättern arbeitet, kann es schon mal passieren, dass man durcheinander kommt.

Die Aufgabenstellung gehört nach oben

Menschen in unseren Kulturkreis lesen von oben nach unten. Man kann 100 mal dazusagen, dass die Schüler_innen zuerst die Aufgabenstellung lesen sollen, oder man schreibt sie einfach oben auf das Blatt. Ich sage außerdem, bevor ich die Blätter austeile, was zu tun ist, dann kann nachher keine/r mehr behaupten, man wisse nicht worum es gerade geht.

Blätter nummerieren

Wenn das Arbeitsblatt mehrere Seiten hat, dann schreibe ich Seitenzahl und die Seitenzahlen (1/5) an den unteren Rand. Ich tue das auch, wenn die zweite Seite auf die Rückseite gedruckt ist. Beim Verteilen kann es immer mal zu Problemen und Staus kommen. Die Schüler_innen finden mit einer Nummerierung so schneller raus, dass sie zu wenig Blätter haben und melden sich dann schon bei mir. 😉

Locht die Blätter

Viele Schüler_innen haben einen Ordner. Sie gewöhnen sich zwar an den Service, aber man erspart sich nachgefrage, rumgekruschel und nervige Diskussionen.

Operatoren benutzen

Am besten sollte man von Anfang an die Operatoren des eigenes Faches auf allen Arbeitsblättern benutzen. So gewöhnt man sich an sie gleich zu denken und dann auch im Unterricht einzusetzen.

Mit diesen kleinen Kniffen komme ich ganz gut zurecht.