Feedbackbögen

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Anleitung / Bildung und Schule / Feedback

Das Halbjahr ist bei mir fast zu Ende und es beginnt die Bewertungszeit. Ich darf meine Schüler_innen bewerten und die Schüler_innen dürfen natürlich auch mir Feedback geben. Ich lerne nur, wenn ich Rückmeldungen zu meiner Arbeit bekomme. Im Referendariat bekomme ich das zwar auch von meinen Ausbilder_innen, aber die geben mir oft ein ganz anderes Feedback als meine Kleinen. 😉

Ich benutze zur Evaluation einen Bogen, den meine Frau während der Unizeit entwickelt hat. Ich passe den Bogen dann jedes Jahr an, bin also auch für Feedback offen. Es ist sogar erwünscht.

Mein Bogen ist zweigeteilt. Einmal gibt es Fragen, wo sich die Schüler_innen mit lachenden und traurigen Emoji verorten müssen. Dies gibt mir eine insgesamte Rückmeldung über zum Beispiel das Klima oder die Eigenwahrnehmung des Lernzuwachses. Im zweiten Teil gibt es drei Freitextfelder. Zum einen können die Schüler_innen die obige Verortung kurz erklären und zum anderen können sie eigene Themen setzen und Wünsche äußern.

Mit einer Din A4 Seite ist der Bogen nicht zu lang und in der Regel kann ich den Bogen in den ersten 5-10 Minuten mit den Kleinen schnell machen. Für mich ist es wichtig den Bogen am Anfang der Stunde zu machen, weil dann eine schlecht gelaufene Stunde das Feedback nicht beeinflussen kann. Einen schlechten Tag kann ich natürlich nie ausschließen. Wenn ich den Bogen als Hausaufgabe aufgeben würde, müsste ich dann im schlimmsten Fall allen hinterherrennen, da habe ich keine Lust drauf. Mir ist das Feedback wichtig genug, dass ich dafür Unterrichtszeit opfere. Online mache ich es deshalb (im Moment) nicht, weil ich nicht genau weiß ob alle Schüler_innen Zugang ins Netz haben und ich der Hausaufgabe hinterherrennen müsste.

Falls ihr den Bogen möchtet, ladet ihn euch einfach runter. No strings attached.

Feedback-Bogen

Der Autor

Ich leite den Laden hier.

2 Kommentare

  1. Hallo Jens, vielen Dank für das Teilen dieses gut gestalteten Hilfsmittels!
    Heißt „No strings attached.“ in juristischer Terminologie dann, dass Text und Emojis keinem Copyright unterliegen?
    Beste Grüße, Alfred

    • Danke für die Frage Alfred. Ich weiß gar nicht mehr genau wo die ursprünglichen Bilder hergekommen sind. Im Zweifel habe ich sie damals aus einer CC-Datenbank genommen und vergessen anzugeben, aber ich bin mir nicht mehr sicher. Ich habe sie deshalb durch Emoji ersetzt. Die sind rechtlich unbedenklich, weil jedes OS eine eigenen Versionen erstellt, wenn man die Datei aufruft. Und Unicode Zeichen sollten kein Problem sein. (:

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